2. März 2026
Juni 2025 Ithaka, Kefalonia, Zakynthos und Messolonghi
Am 2. Juni starteten wir von Ithaka, wo wir vor Anker gelegen hatten Richtung Süden. Bei der Ausfahrt trafen wir Sabine und Jürgen mit ihrer Pappillion wieder, die auch in Richtung Süden weiter segelten. Zusammen ankerten wir vor Kefalonia am Abend vor dem Ort Poros. Nachdem die Nacht dort doch sehr rollig war, entschlossen wir uns am nächsten Tag in den Hafen von Poros zu gehen. Dort legt man mit Anker voraus römisch-katholisch an. Nach einem schönen gemeinsamen Abend fuhren Sabine und Jürgen weiter Richtung Süden und wir blieben noch eine weitere Nacht, bevor wir weiter nach Argostolion fuhren, um unsere Freunde Mandy und Frank mit ihrer Coco II zu besuchen und überraschen. Die waren nämlich endlich aus Sizilien weggekommen und in Argostolion angekommen. Die Überraschung ist gelungen und die Freude war groß. Nach einigen gemeinsamen Tagen zogen wir weiter Richtung Festland und Messolonghi und die beiden fuhren nur eine kleines Stück weiter in eine etwas ruhigere Ankerbucht. Argostolion ist doch sehr gut besucht und voll mit Ankerliegern und aufgrund der flachen großen Ankerbucht mit vielen Schildkröten doch sehr wenig einladend zum Schwimmen.
Für uns ging es weiter nach Zakynthos zur Agios Nikolaos. Hier legt man ebenfalls römisch-katholisch an und der Hafen ist sogar kostenfrei. Der Betreiber des einen Restaurants und der Tankstelle, bietet sogar Strom und Wasser an, wenn man dort auch Dienstleistungen in Anspruch nimmt. Neben der Füllung unserer Dieseltanks, buchten wir auch einen Bootsausflug bei ihm zur berühmten shipwreck bay, wo ein havariertes Schmugglerschiff vor langer Zeit in einem Sturm an Land gespült wurde. Die malerische Szenerie wird flankiert von einer Menge Ausflugsbooten und unser Bootsführer drehte so lange seine Runden, bis alle Passagiere ein entsprechendes Foto vom Schiffswrack geschossen hatten. Außerdem waren noch zwei Schwimmstopps und Einfahrten in diverse blaue Grotten Teil des Bootsausflugs. Auf eigenem Kiel dorthin zu fahren, machte nicht so viel Sinn, weil es verboten ist, in der Bucht zu ankern oder zu schwimmen und diese auf der anderen Seite der Insel liegt, wo es zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes keine geschützten Anker- oder Liegeplätze gegeben hätte.
Von Zakynthos aus ging es dann rüber zum Festland über Kyllini und Larisos nach Messolonghi. Die Zwischenstopps waren nicht besonders spektakulär und wir blieben auch jeweils nur für eine Nacht. Die Anfahrt nach Messolonghi war schon etwas spannender, da dies in einem Brackwassergebiet mit sehr geringer Tiefe liegt. Die Anfahrt führt über einen langen betonnten Kanal, der über die erforderliche Tiefe verfügt. Abseits der Fahrrinne bleibt man sehr schnell im Schlamm stecken. Wir legten längsseits im Stadthafen an und für die zweite Junihälfte blieb Georgia in der Marina Messolonghi alleine vor Ort, da ich für eine Woche zum Segeln nach Montenegro unterwegs war.
Wohin es nach meiner Rückkehr nach Messolonghi weiter ging, erfahrt ihr wie immer im nächsten Blog 😊.



